Alm im Stubaital · 1823 m
Serlesalm
- Bewirtschaftet
- Hunde erlaubt
- Familienfreundlich
Öffnungszeiten
- Saison
- Juni – Oktober
- Geöffnet
- täglich 9–18 Uhr (Saison)
- Telefon
- +43 5225 62229
Die Serlesalm auf 1.823 m liegt am Südwestgrat der Serles – dem markantesten Berg östlich des Stubaitals, den Tiroler als den „Heiligen Berg Tirols” bezeichnen. Die Alm ist die letzte bewirtschaftete Station vor dem anspruchsvollen Gipfelaufstieg auf die Serles (2.718 m), aber auch für sich allein ein lohnendes Ziel: mit Blick auf das untere Stubaital, Innsbruck und in klaren Momenten bis zum Inntal.
Lage und Atmosphäre
Mieders liegt östlich von Fulpmes und ist der Ausgangspunkt für alles rund um die Serles. Die Serlesalm ist in rund zwei Stunden erreichbar und liegt auf einer offenen Almterrasse, die das mittlere Stubaital überschaut. Die Atmosphäre ist unaufgeregt und traditionell: Keine Gondel, kein Skigebiet – Wanderer, Bergsteiger und Einheimische, die ihr Stück Stubaital kennen.
Die Serles dominiert den östlichen Talrand des Stubaitals und ist von Neustift und Fulpmes aus als Silhouette präsent. Die Serlesalm liegt genau auf halber Höhe – als Ort der Erholung vor oder nach dem Gipfel.
Kulinarik
Ehrliche Almküche: Brettljause, Suppen, Tiroler Speck, hausgemachte Mehlspeisen. Keine Designerkarte, aber alles, was man nach einem Aufstieg braucht. Die Serlesalm ist bekannt für ihre ruhige Atmosphäre und die guten Preise – kein Aufschlag für die Aussicht.
Anfahrt / Zustieg
Ab Mieders: Markierter Wanderweg ab dem Ortszentrum Mieders – ca. 2 Stunden, 700 Höhenmeter. Der Weg führt durch Wald und dann über offene Almweiden.
Alternativzustieg: Von Telfes (Nachbargemeinde) über einen weniger begangenen Pfad – etwas länger, aber stiller.
Hunde: Gut mitnehmbar bis zur Alm, Leine auf Almweiden.
Kombinationsmöglichkeiten
- Serles-Gipfel (2.718 m): Von der Alm weiterer Aufstieg ca. 2 Stunden – nur für Trittsichere und Schwindelfreie. Der Gipfelgrat ist felsig und steil.
- Serles-Rundweg: Abstieg über einen alternativen Pfad zurück nach Mieders oder nach Telfes.
- Kalkkögel-Übergang: Verbindung zum Kalkkögel-Massiv für erfahrene Wanderer.
Tipps
- Gipfelambitionen: Wer auf die Serles will, muss früh aufbrechen – der Gipfelgrat ist bei Nässe und Gewitter gefährlich.
- Aussicht: An klaren Tagen sieht man vom Serlesalm-Gelände bis nach Innsbruck und ins Inntal.
- Hunde auf dem Gipfel: Auf dem Serles-Gipfelgrat nicht geeignet – zu steil und ausgesetzt.
- Beste Reisezeit: Mai und Juni (Almöffnung, Schneefreiheit) und September (Ruhe, klare Luft).
Die Serlesalm ist ein Stubaital-Geheimtipp: weniger bekannt als die Elferhütte, weniger frequentiert als die Hütten im südlichen Tal. Ein Ort, der zeigt, dass das Stubaital mehr ist als Gletscher und Gondeln.
Frag den KI-Guide alles zur Serlesalm