Die Elferhütte auf 2.080 m ist das Wahrzeichen von Neustift. Das 360°-Panorama über das Stubaital, den Blick auf Serles und in Richtung Gletscher – dafür kommen Wanderer aus ganz Tirol. Die Frage ist nur: Gondel oder zu Fuß?
Mit der Gondel – 10 Minuten, null Aufwand
Die Elfer-Gondelbahn startet direkt in Neustift und bringt einen in ca. 10 Minuten auf die Elferhütte. Im Hochsommer täglich in Betrieb, erste Fahrt meist 8:30 Uhr.
Vorteile:
- Ideal für Familien mit kleinen Kindern oder Gepäck
- Mehr Zeit oben, weniger Zeit am Aufstieg
- Auch bei schlechterem Wetter zumutbar
Nachteil: Gondel kostet. Und man verpasst den Aufstieg durch den Wald, der seinen eigenen Reiz hat.
Zu Fuß – 2 Stunden, 1.100 Höhenmeter
Der Aufstieg zur Elferhütte zu Fuß ist keine Kleinigkeit: ca. 1.100 Höhenmeter auf ca. 5 km, durch den Elferwald und über freie Almhänge.
Wegbeschreibung:
- Start am Parkplatz Elfer-Gondelbahn in Neustift
- Beschilderung Richtung Elferhütte / Elferkogl
- Durch den Wald – erst gemächlich, dann steiler
- Oberhalb der Baumgrenze: erstes Panorama
- Elferhütte (2.080 m) – Brotzeit verdient
Gehzeit: 2–2,5 Stunden rauf, 1,5–2 Stunden runter Schwierigkeit: Mittel – für Geübte gut machbar, für Untrainierte anstrengend
Was oben wartet
Die Elferhütte (Bewirtschaftet, DAV-Hütte) bietet:
- Panoramaterrasse mit Blick auf Serles, Stubaier Gletscher, Inntaler Berge
- Typische Hüttenkost: Gulasch, Käsespätzle, Strudel
- Übernachtungsmöglichkeit (Lager, Zimmer) – gut für Mehrtagestouren
Weitergehend von der Elferhütte:
- Elferkogl (2.480 m) – 1 weitere Stunde, Gipfelerlebnis
- Kreuzjoch – Verbindung ins Pinnistal
- Starkenburger Hütte – für Geübte, Teil des Stubaier Höhenwegs
Empfehlung
Gondel rauf, zu Fuß runter – das beste aus beiden Welten. Oben früh da sein, in Ruhe frühstücken, dann auf dem Fußweg absteigen. Der Abstieg ist leichter als der Aufstieg, und man sieht mehr.
Wer den Aufstieg in Angriff nimmt: Frühstart vor 8 Uhr. Der Weg wird ab 10 Uhr voll – besonders im August.